Das Geheimnis für guten Espresso.
Wenige Zutaten. Viele kleine Details. Mit frischem Kaffee, dem richtigen Mahlgrad und einer sauberen Zubereitung wird aus wenigen Millilitern richtig guter Espresso.

Was ist eigentlich ein Espresso?
Ein Espresso ist ein kleiner, konzentrierter Kaffee mit ungefähr 25–40 ml. Seine Geschichte ist eng mit der italienischen Kaffeekultur verbunden.
Bei der Zubereitung wird heißes Wasser unter hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst. Das Ergebnis ist ein intensiver, aromatischer Kaffee mit einer feinen Crema.
Entscheidend sind dabei nicht möglichst komplizierte Regeln, sondern das Zusammenspiel aus frischen Bohnen, Mahlgrad, Kaffeemenge, Temperatur und Bezugszeit.
Drei Dinge machen den Unterschied.
Eine gute Espressomaschine hilft. Entscheidend für den Geschmack sind aber vor allem die Bohnen, der Mahlgrad und eine gleichmäßige Zubereitung.
Espresso mit dem Siebträger zubereiten.
Diese Werte sind ein sehr guter Ausgangspunkt. Je nach Kaffee, Röstung und Espressomaschine kann anschließend fein nachjustiert werden.
Frisch gerösteten Kaffee verwenden
Für einen klassischen einfachen Espresso etwa 7–9 g Kaffee verwenden. Bei einem Doppelsieb sind ungefähr 16–20 g ein guter Ausgangspunkt.
Tasse vorwärmen
Eine kalte Espressotasse entzieht dem Getränk sofort Wärme. Deshalb die Tasse vor dem Bezug kurz vorwärmen.
Siebträger reinigen
Alte Kaffeereste aus dem Sieb entfernen und darauf achten, dass Siebträger und Sieb sauber und trocken sind.
Kaffee fein mahlen
Die Bohnen möglichst frisch vor der Zubereitung mahlen. Espresso benötigt einen deutlich feineren Mahlgrad als Filterkaffee.
Kaffeemehl gleichmäßig verteilen
Das gemahlene Kaffeemehl gleichmäßig im Sieb verteilen und die Oberfläche möglichst eben vorbereiten.
Gerade tampen
Das Kaffeemehl mit einem Tamper gleichmäßig und möglichst gerade verdichten. Entscheidend ist weniger eine exakt vorgeschriebene Kraft als ein sauberer und reproduzierbarer Tamp.
Brühgruppe kurz spülen
Vor dem Einspannen des Siebträgers für wenige Sekunden einen kurzen Wasserbezug ohne Siebträger durchführen.
Siebträger einspannen und sofort starten
Siebträger einsetzen und den Bezug unmittelbar starten. Als Ausgangspunkt funktioniert bei vielen Espressi eine Brühtemperatur von ungefähr 90–94 °C sehr gut.
Bezugszeit beobachten
Als klassische Orientierung gelten ungefähr 25–30 Sekunden. Noch besser ist es, das Verhältnis zu wiegen: Aus beispielsweise 18 g Kaffeemehl entstehen ungefähr 36 g Espresso.
Espresso genießen
Eine feine Crema, angenehme Süße, voller Körper und ein ausgewogener Geschmack sind gute Zeichen. Und am Ende zählt sowieso das Wichtigste: Er muss Ihnen schmecken.

Die Espresso-Formel.
Nicht jeder Kaffee braucht exakt dieselben Werte. Mit diesen Richtwerten hat man aber einen sehr guten Startpunkt für das weitere Einstellen.
Ein typisches Verhältnis für einen doppelten Espresso: ungefähr doppelt so viel Espresso in der Tasse wie trockenes Kaffeemehl im Sieb.
Läuft der Espresso deutlich schneller oder langsamer, ist meistens der Mahlgrad der erste Punkt, den man korrigieren sollte.
ROESTHELD Tipp
Trinken Sie vor dem Espresso einen kleinen Schluck stilles Wasser. Dadurch wird der Mundraum neutralisiert und Sie können die Aromen des Espressos bewusster wahrnehmen.

Marco Polo Espresso.
Wer klassischen Espresso kräftig, cremig und schokoladig mag, findet mit Marco Polo einen sehr passenden Espresso für den Siebträger.
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Perfekter Espresso ist kein Zufall.
Frische Bohnen, ein passender Mahlgrad und eine saubere Zubereitung machen mehr aus als komplizierte Regeln. Starten Sie mit den Richtwerten und verändern Sie anschließend immer nur eine Einstellung nach der anderen.
