Filterkaffee.
Zurück. Zum Glück.
Filterkaffee ist längst wieder da. Und richtig zubereitet zeigt er besonders klar, was guter Kaffee eigentlich kann: Aroma, Süße und feine Geschmacksnuancen.

Filterkaffee kann richtig gut.
Lange genug hatte Filterkaffee ein angestaubtes Image. Heute erlebt die klassische Zubereitung mit dem Handfilter völlig zu Recht ein Comeback.
Denn mit Filterkaffee lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen. Besonders aromatische Kaffees zeigen hier ihre feinen Geschmacksnuancen sehr klar.
Alles, was es dafür braucht, sind frische Bohnen, ein passender Mahlgrad, gutes Wasser und etwas Ruhe beim Aufgießen.
Frisch mahlen.
Langsam gießen.
Guter Filterkaffee braucht keine komplizierte Technik. Ein paar kleine Details machen aber einen erstaunlich großen Unterschied.
Filterkaffee mit dem Handfilter zubereiten.
Die folgenden Werte sind ein guter Ausgangspunkt. Anschließend können Mahlgrad und Dosierung ganz einfach an den eigenen Geschmack angepasst werden.
Frisches Wasser erhitzen
Ausreichend frisches Wasser zum Kochen bringen. Für eine normale Tasse werden ungefähr 200–300 ml Wasser benötigt.
Nach dem Kochen kurz abkühlen lassen. Etwa 92–96 °C sind ein guter Ausgangspunkt.
Kaffee frisch mahlen
Die Kaffeebohnen möglichst erst direkt vor dem Brühen mahlen.
Für den Handfilter eignet sich in der Regel ein mittlerer Mahlgrad – ungefähr etwas feiner als für die French Press.
Kaffee dosieren
Als Ausgangspunkt ungefähr 60 Gramm Kaffee pro Liter Wasser verwenden.
Für eine Tasse mit 250 ml sind das ungefähr 15 Gramm Kaffee.
Papierfilter vorbereiten
Den Papierfilter an der vorgesehenen Naht falten und mittig in den Handfilter einsetzen.
Anschließend den Filter einmal mit heißem Wasser durchspülen. Dadurch wird möglicher Papiergeschmack reduziert und gleichzeitig Filter und Gefäß vorgewärmt.
Kaffee in den Filter geben
Das gemahlene Kaffeemehl in den Filter geben und leicht schütteln, sodass eine möglichst gleichmäßige Oberfläche entsteht.
Kaffee vorbrühen – Blooming
Zunächst nur eine kleine Menge Wasser auf das Kaffeemehl geben – ungefähr das Zwei- bis Dreifache der verwendeten Kaffeemenge.
Bei 15 Gramm Kaffee also ungefähr 30–45 ml Wasser. Anschließend etwa 30–45 Sekunden warten.
Langsam weiter aufgießen
Das restliche Wasser langsam und gleichmäßig in kreisförmigen Bewegungen aufgießen.
Dabei möglichst nicht direkt auf den Papierfilter, sondern auf das Kaffeebett gießen.
Wasser vollständig durchlaufen lassen
Weiter aufgießen, bis die gewünschte Wassermenge erreicht ist. Anschließend den Kaffee vollständig durch den Filter laufen lassen.
Filter entfernen
Sobald das Wasser durchgelaufen ist, den Handfilter beziehungsweise Papierfilter entfernen.
Kaffee genießen
Kurz schwenken oder umrühren und genießen. Filterkaffee kann unglaublich klar, süß und aromatisch schmecken.

Die Filterkaffee-Formel.
Mit einer Waage lässt sich Filterkaffee besonders einfach reproduzieren. Diese Werte sind eine gute Grundlage.
Kaffee für ungefähr 250 ml Wasser.
Kaffee für ungefähr 500 ml Wasser.
Kaffee für ungefähr einen Liter Wasser.
Zu bitter oder zu dünn?
Mahlgrad und Durchlaufzeit hängen direkt zusammen. Kleine Veränderungen können bereits einen großen Unterschied machen.
Mahlgrad etwas gröber einstellen. Läuft das Wasser sehr langsam durch, wird der Kaffee häufig zu stark extrahiert.
Mahlgrad schrittweise etwas feiner einstellen. Läuft das Wasser zu schnell durch, hatte es möglicherweise zu wenig Kontaktzeit mit dem Kaffee.
ROESTHELD Tipp
Eine digitale Küchenwaage ist eines der einfachsten Hilfsmittel für besseren Filterkaffee. Statt Wasser und Kaffee nur abzuschätzen, können beide Mengen exakt bestimmt werden. So lässt sich eine richtig gute Tasse jederzeit wiederholen.

James Cook Kaffee.
Filterkaffee bringt besonders die feinen Aromen ausgewogener Röstungen zur Geltung.
James Cook verbindet fruchtige Aprikose mit Schokolade und braunem Zucker – ein Geschmacksprofil, das im Handfilter besonders klar zur Geltung kommt.
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Filterkaffee.
Alles andere als langweilig.
Mit frisch gerösteten Bohnen, dem richtigen Mahlgrad und einer ruhigen, gleichmäßigen Zubereitung zeigt Filterkaffee, wie viel Geschmack in einer einzelnen Bohne stecken kann.
Und das Beste daran: Eine Waage, ein Handfilter und ein paar Minuten reichen völlig aus.
